60er Jahre Möbel

Die wilden 60er Jahre prägte Generationen

Die 60er Jahre geprägt von Neuerungen wie in keinem Jahrzehnt danach. Ob Musik, Mode, Sexualität, die Flower-Power-Zeit begann. Geprägt von einer sexuellen Freiheit, Beatle-Musik, Röcke, so kurz wie nie, die Miniröcke hatten ihren Neustart, Twiggy, das dünnste Modell aller Zeiten stand für das Schönheitsideal dieser Zeit, speziell der jungen Frauen. Alles war in Bewegung, gegen alles und jeden wurde protestiert, die Hippies hatten das Sagen. Lange Haare, LSD und Haschisch waren in, wurde man heute sagen, grell-bunte Muster auf den VW-Bussen und dann der absolute Höhepunkt des Flower-Power, Woodstock das Festival. Wer kennt nicht das Gelage von langummähnten Gestalten, die sich auf dem Boden rekelten, wild diskutierten, IHRE Musik hörten, Woodstock, ist heute noch Kult!

Mit dem Minirock ging ein Aufschrei durch die Kehlen der Eltern, er wurde verboten von zuhause so wegzugehen, aber die jungen Leute kümmerten sich damals nicht um die Proteste der Erwachsenen, der Minirock wurde unterwegs angezogen oder bei einer Freundin.

60er Jahre Möbel, so gegensätzlich wie diese Zeit

Ja und dann die 60er Jahre Möbel, das Fernsehen wurde bunt, die Möbel auch. Grellbunte Überzüge für die Couch, oft in riesigem Blumendesign. Es spiegelte sich ein gewisser finanzieller Aufschwung ab. Die "fetten" Jahre begannen. Zwei Stilrichtungen der 60er Jahre Möbel waren in vorderster Front. Einmal die Eiche-Rustikal oder Nußbaum-Einrichtung, zum anderen die ganz moderne, klare Linie, oft komibiniert mit viel Kunststoff. Kunststoff der Beginn einer sogenannten Wegwerf-Gesellschaft, begann in den 60er Jahren. Sideboards und Vitrinen waren angesagt, diese waren meist in Esszimmern zu finden, dazu Stühle mit Kunststoff überzogen. Diese Möbelmode die in den 60er Jahren aufkam, nennt man heute Retromöbel. Viele 60er Jahre Möbel werden wieder neu aufgelegt und sind in zahlreichen Möbelhäusern wieder zu finden. Jeder kann den Trend aus der wilden 60er Jahre Zeit erleben und zu Hause einrichten.

Die Schrankwände in Eiche oder Nußbaum waren dekoriert mit Deckchen, meist aus Spitze und diversen kleinen Figürchen. Oft fand man runde Wohnzimmertische dazu, die mit einer langen Tischdecke versehen, die bis auf den Boden ging. Bodenvasen mit künstlichen Blumenarrangements zierten die Ecken. Allgemein kann man sagen, es war eine Zeit, wo die Hausfrau wieder anfing Spaß zu haben am dekorieren, am schicken Haushalt, wie man damals sagte. Zu der Küche gibt es zu sagen, auch sie kam farbig daher, in gelb, rot, oder blau, aber in einfacher funktioneller Bauweise. Die Schlafzimmer waren oft in weiß, Schleiflack, gebaut, dazu Accessoires in blau, und nicht zu vergessen der Wolkenstore. Ein riesiger Vorhang ganz in "Wolken" gelegt, damals super-romantisch.